Über uns

Wer wir sind
Die Böckler-Mare-Balticum-Stiftung ist eine gemeinnützige Stiftung des bürgerlichen bzw. privaten Rechts. Sie wurde 1977 von dem Architekten Dr. Erich Böckler (geb. 25.01.1904 Reval/Tallinn - gest. 11.01.1990 Bad Homburg v.d. Höhe) unter dem ursprünglichen Namen "Martin-Carl-Adolf-Böckler-Stiftung" gegründet. 1998 wurde dann die "Mare-Baltikum-Stiftung" gegründet, die 2005 mit der zuerst genannten Stiftung zur "M.C.A. Böckler-Mare-Balticum-Stiftung" fusionierte. 2016 erfolgte dann eine Umbenennung in die heutigen Form.

Was wir tun
Die Stiftung widmet sich der Erforschung und Vermittlung der Kunst- und Kulturgeschichte der Ostseeländer unter besonderer Berücksichtigung der baltischen Staaten (Estland, Lettland, Litauen). Zur Förderung des wissenschaftlichen Austauschs veranstaltet sie alljährlich eine Tagung (Homburger Gespräch) mit Exkursionen. Alljährlich ruft sie das Lisbeth und Erich Böckler-Stipendium aus, das dem Spracherwerb, der Forschung und Vernetzung dienen soll. Zweimal im Jahr vergibt die Stiftung Förderungen für wissenschaftliche Publikationen (Druckkostenzuschüsse) und unterstützt Forschungsprojekte, Tagungen (Reisekosten) und auch Ausstellungen, wenn diese zur Verwirklichung des Stiftungszweckes beitragen. Seit 2017 gibt die Stiftung mit der Edition Mare Balticum ihre eigene wissenschaftliche Reihe heraus.

Neben ihrer Fördertätigkeit ist die Stiftung auch operativ tätig. Seit Dezember 2017 entsteht in Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern und mit großzügiger finanzieller Unterstützung durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM), die ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius und die Gerda Henkel Stiftung das DEHIO Portal und das DEHIO-Handbuch der Kunstdenkmäler in den baltischen Ländern.


Weitere Informationen: Stiftungsflyer 2020


Partner und Förderer:

Präsentation der Stiftungsarbeit

"Challenges of International Cooperation in Art History and Cultural Studies in the Baltic Sea Region. The Böckler-Mare-Balticum-Foundation" von Dr. Ulrike Nürnberger

Im Rahmen der "3rd Conference of Baltic Art Historians", Riga, 6.-8. Oktober 2016

Diese Power-Point Präsentation wurde 2016 auf der 3. baltischen Kunsthistorikerkonferenz in Riga gezeigt. Sie informiert über das Tätigkeitsspektrum der Böckler-Mare-Balticum-Stiftung und gibt Auskünfte über Forschungseinrichtungen, Museen und Universitäten sowie weitere Förderer in Deutschland, die im Bereich der kunst- und kulturhistorischen Forschung im Ostseeraum aktiv sind.

Für die Power-Point Präsentation klicken Sie bitte hier.

Mare Balticum

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Pieter Mortier nach Andreas Buraeus/Johannes Blaeu, Amsterdam, ca. 1700
Vermutlich ein Amsterdamer Mortier-Nachdruck der sechsteiligen Skandinavienkarte von Johannes Blaeu und Andreas Buraeus aus dem Jahre 1626.
REGNORUM ǀ SUECIÆ ǀ DANIÆ et ǀ NORVEGIÆ ǀ DESCRIPTIO ǀ Auctore ANDREA BURÆO Regni ǀ Sueciæ Secretario. (Kartusche in der linken oberen Ecke der Karte).
Karte, ca. 123 x 107 cm, Maßstab ca. 1:2 Mio.

Diese große Skandinavienkarte hat ursprünglich aus sechs Einzelblättern bestanden und setzt sich heute aus zwei großen Doppelseiten zusammen, die jeweils an den Rändern ca. 10 cm eingefaltet sind. In den Regionen nördlich des Polarkreises sind Miniaturdarstellungen von wilden Tieren und Szenen aus dem Leben der Bewohner zu erkennen.
Lit.: Der Flensburger ‚Atlas Major‘. Ein Sammelatlas zum Großen Nordischen Krieg und zu den Türkenkriegen (= Karten und Atlanten in der Landeszentralbibliothek Schleswig-Holstein, Bd. 1), bearb. von Detlev Kraack, Flensburg, 1997, Nr. 10/11, S. 32f., Tf. 2 und Frontispiz.

Wir danken der Büchereizentrale Schleswig-Holstein – Abteilung Leihverkehrs- und Ergänzungsbibliothek (historische Bestände), Flensburg, für die großzügige Bereitstellung des Bildmaterials. Das Copyright liegt bei der Büchereizentrale Schleswig-Holstein.