Projekte

DEHIO Portal - Handbuch der Kunstdenkmäler in den baltischen Ländern

Projekt der Böckler-Mare-Balticum-Stiftung in Zusammenarbeit mit Partnern in den baltischen Staaten und in Deutschland. Ziel des Projekts ist die Erschließung und Erforschung des Kulturerbes der drei baltischen Staaten anhand einer Auswahl von jeweils 1.000 repräsentativen Bauwerken. Die Ergebnisse werden sowohl in Form eines gedruckten Handbuchs, konform den Richtlinien von Georg Dehio, als auch in zeitgemäßer Form, digital in einer Datenbank („DEHIO Portal“), veröffentlicht.

Das Projekt wurde 2018 in einem einjährigen Vorprojekt mit großzügiger finanzieller Unterstützung durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) entwickelt. Seit Februar 2019 wird es als dreijähriges Hauptprojekt zu den Kunstdenkmälern in den baltischen Ländern (vorerst Estland) weitergeführt, ermöglicht durch großzügige Förderungen der BKM sowie der ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius und der Gerda Henkel Stiftung. Folgeprojekte zu Lettland (ab 2022) und Litauen sind in Planung. Das DEHIO Portal Ostmitteleuropa wird im Internet voraussichtlich im November 2021 veröffentlicht. Die Entwicklung der Datenbank und Website wird im Herder-Institut in Zusammenarbeit mit dem digiCult-Verbund eG entwickelt und gehostet.

Partner:
Dehio Vereinigung - Wissenschaftliche Vereinigung zur Fortführung des kunsttopographischen Werkes von Georg Dehio e.V.
Deutsches Dokumentationszentrum für Kunstgeschichte DDK / Bildarchiv Foto Marburg
digiCULT-Verbund eG
Estnisches Nationalkomitee für Denkmalschutz / Muinsuskaitseamet
Estnische Kunstakademie / Eesti Kunstiakadeemia
Herder-Institut für historische Ostmitteleuropaforschung – Institut der Leibniz-Gemeinschaft
Museum der Estnischen Architektur / Eesti Arhitektuurimuuseum in Tallinn
Zum Europäischen Kulturerbejahr SHARING HERITAGE 2018 wurde das Projekt in die Liste als offizieller Beitrag aufgenommen.

Gefördert von:
Der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM)
Gerda Henkel Stiftung
ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius